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10 - Am Haarberg, Haaren

Der jüdische Friedhof in Haaren

Unterhalb der Kuppe des Haarberges liegt, eingezäunt durch Hecke und Zaun, der jüdische Friedhof von Haaren. Er ist über die Alt-Haarener-Str. zu erreichen. Noch vor der Autobahnbrücke biegt man, in Richtung Würselen fahrend, rechts ab. Auf dem Friedhof befinden sich heute noch ein Doppelgrabstein und ein Gedenkstein. Angelegt wurde der Friedhof im Jahre 1839. Bis dahin wurden die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde Haaren auf dem jüdischen Friedhof in Aachen an der Lütticher Straße bzw. in Vaals beerdigt. 

Im November 1938, einige Tage nach der Reichspogromnacht, warfen Nationalsozialisten sämtliche Grabsteine auf dem Friedhof um. Im Herbst 1939 wurden die herumliegenden Grabsteine der gesamten Friedhofsanlage entfernt und nach Haaren transportiert. Das nunmehr leere Friedhofsgelände wurde während des Krieges durch Kampfhandlungen immer mehr zerstört. 1948 wurde der Friedhof wieder instandgesetzt. Da keine Grabstätten mehr erkennbar waren, wurde das ganze Friedhofsgelände als Ort des Gedenkens neu gestaltet. Bei diesen Aufräumarbeiten fand man einen fast unbeschädigten Grabstein. Er gehörte zu dem ersten Grab, das 1839 für das Ehepaar Menken auf dem neu angelegten Friedhof errichtet wurde. Bis 1997 dienten viele der Grabsteine als Böschungsmauer an der Alt-Haarener-Straße.

Ergänzende Literatur:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V. (Hrsg.): Spuren jüdischen Lebens in Aachen von 1850 bis 1938. Eine Anschauungsmappe,
Aachen 1992.

Peters, Dieter: Der jüdische Friedhof in Haaren, in: Volkshochschule Aachen (Hrsg.): Beitrage zur Geschichte des Nationalsozialismus in Aachen, Aachen 2012.

Sturm, Hans: Der jüdische Friedhof in Aachen-Haaren, in: Beyer, Eduard (bearb.): Jüdische Bürger aus Haaren bei Aachen und die Opfer der Brander jüdischen
Bevölkerung, Aachen 1998, S. 15 - 23.


     

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