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„Zug der Erinnerung“

2. - 4. März 2008
Ein "Zug der Erinnerung" fährt seit 2007 durch Deutschland und erinnert an das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die während der Nazizeit in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden.

Zwischen Dezember 1941 und Dezember 1944 deportierten die deutschen Behörden und Dienststellen aus dem Reichsgebiet und den besetzten Ländern Europas mehrere hunderttausend, meist jüdische Kinder. Oft am hellichten Tag wurden sie mit Zügen der Reichsbahn in den Tod gefahren. Unter dem Decknamen DA ("David") steuerten die Züge die Vernichtungslager im Osten an.
Der "Zug der Erinnerung" besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen, beispielhafte Fotos und Schicksale der Kinder sowie Video- und Filmsequenzen von Überlebenden gezeigt werden. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland.
Träger der Ausstellung ist der Verein "Zug der Erinnerung e.V.", der aus dem Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, Gruppen und gesellschaftlicher Organisationen entstanden ist. Der Verein hatte sich gegründet, nachdem die Deutsche Bahn AG es abgelehnt hatte, die vielbeachtete französiche Ausstellung "11.000 Kinder" von Beate und Serge Klarsfeld auf deutschen Bahnhöfen zu zeigen. Der Verein hat den "Zug der Erinnerung" aus eigenen Mitteln auf die Schiene gestellt und finanziert ihn aus Spenden.
In Aachen macht der Zug der Erinnerung von 
Sonntag, 2. März bis Dienstag, 4. März 2008
 
9 - 18 Uhr
auf dem Haupbahnhof Station. 
Er steht dann für Besucher und Besucherinnen zur Verfügung; er richtet sich von Inhalt und Gestaltung vor allem an Jugendliche.
Schulklassen und andere Gruppen werden gebeten, sich unbedingt vor einem Besuch anzumelden.Organisation und Anmeldung:
Email: vhs.wege@mail.aachen.de
Ansprechpartner: Winfried Casteel

Volkshochschule Aachen
Peterstr. 21-25
52062 Aachen

Der "Zug der Erinnerung wird in Aachen unterstützt von:
- Arbeitsgemeinschaft "Kirche gegen rechts" in der Region Stadt Aachen
- Arbeit und Leben DGB/VHS e.V., ÖAG Aachen

  • - Attac Aachen

  • - Bündnis gegen rechts, Aachen

  • - Deutscher Gewerkschaftsbund Region NRW Süd-West

  • - Eden – Kino

  • - Fraktionen von CDU, FDP, GRÜNE, LINKE und SPD im Rat der Stadt Aachen

  • - Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V.

  • - Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V.

  • - Netzwerk Aachener Schulen gegen Gewalt und Rassismus

  • - Stadt Aachen

  • - Stiftung Frieden lernen - Frieden schaffen

  • - terre des hommes e. V.

  • - Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes – Bund der Antifaschisten e.V.

  • - Volkshochschule Aachen

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  • „Building Democracy“

    Oktober 2006 - Juni 2007
    Dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Bildung und Kultur, im Rahmen der „Democracy Campaign“ der EU gefördert.
    In diesem Projekt wurden u.a. handygestützte Touren zu Orten der Erinnerung an Naziherrschaft, Verfolgung, Krieg und Besatzung in Aachen, Eupen/Belgien und Eisenstadt/Österreich entwickelt.
    Partner der Volkshochschule Aachen bierbei waren die Burgenländische Forschungsgesellschaft in Eisenstadt (Österreich), die Cépage verviertois in Verviers (Belgien) und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Eupen (Belgien).

 

Lose-Blatt-Sammlung

Zur Zeit wird eine Lose-Blatt-Sammlung (ein Sammelordner mit verschiedenen Beiträgen) vorbereitet, der Materialien für Lehrerinnen und Lehrer zur Verwendung im eigenen Unterricht bietet. Darüber hinaus ist die Lose-Blatt-Sammlung auch ein Angebot für alle, die sich für Aachen in der Nazizeit interessieren.



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